Ver- und Entsorgung

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Nichts passiert von selbst – jedenfalls nichts, was man brauchen könnte. Auch um unsere Abfallbehälter hat sich eine aus unserer Mitte kümmern müssen. 

Da die Stadt gerade eine neue Abfallsatzung beschlossen hat, hab es genug verständliches Material, um sich kundig zu machen. Neu ist, dass ein Mindestvolumen an Restabfallbehältergröße pro Kopf vorgeschrieben ist. Das hat uns vor der schwierigen Diskussion bewahrt, wie viel Restabfall überhaupt anfällt, wenn alle konsequent trennen und schon beim Einkauf auf Müllvermeidung achten…

In der Anfangsphase werden wir jedenfalls viel Geschick brauchen, um bei all den Um-/Einzügen den Papiercontainer so zu füllen, dass er bis zur nächsten Leerung in vier Wochen nutzbar bleibt… 

Auch mit der Versorgung geht es voran: erste Wohnungen haben funktionierende Steckdosen,  und angeblich wurde auch schon Leitungswasser in einer Wohnung gesichtet… 
Jedenfalls weiß man die Annehmlichkeiten der Zivilisation wieder besser zu schätzen, nachdem man wochenlang nur mit Verlängerungskabel aus dem Keller durch den Matsch, Baulampe in der Ecke und kaltem Wasser im Eimer ausgestattet die Wände der zukünftigen Wohnung gespachtelt, geschliffen, grundiert und gestrichen hat!